Trost

„Trösten ist eine Kunst des Herzens. Sie besteht oft nur darin, liebevoll zu schweigen und schweigend mitzuleiden.“                           
Otto von Leixner (von Grünberg) (1847-1907)

 

Menschen, die uns am Herzen liegen, spenden wir gerne Trost in schwierigen Lebenslagen. Dabei kann der Trost ganz unterschiedlich ausfallen: bei Kindern hilft oft schon ein „Puster“ auf das verletzte Knie oder eine Umarmung nach einer schlechten Note. Das Gefühl zu wissen, dass jemand da ist, wenn man sich alleine fühlt oder sich in einer Notlage befindet, ist unbezahlbar. Bei uns im Kinder- und Jugendhospiz ist mir bewusst geworden, wie wichtig es ist, den Menschen in unserer Umgebung deutlich zu machen, dass man „da ist“. Das Gefühl „ich bin nicht allein, ich werde getröstet und aufgefangen“ spendet Sicherheit, Zuspruch und Trost. Dieses Gefühl zu vermitteln ist nicht nur gegenüber unseren Familien wichtig, sondern auch für uns im Team.
Trost zu geben und Trost zu spenden ist damit, sowohl für Mitarbeiter als auch für Gäste, ein kostbares Gut.

 

Text: Lisa Braun
Foto: AM

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