Kinderhospiz-Stiftung Bergisches Land

Die Kinderhospiz-Stiftung Bergisches Land wird von der Bethe Stiftung, dem Caritasverband Wuppertal/Solingen und der Diakonie Wuppertal getragen. Die Stiftung hat den Bau des Bergischen Kinder- und Jugendhospizes vollständig aus Spendenmitteln finanziert.
Auch nach der Fertigstellung des Baus ist das Kinder- und Jugendhospiz dauerhaft auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Die Versorgung der kranken Kinder wird nur zu einem gewissen Teil, im Rahmen gesetzlicher Regelungen, durch die Kostenträger finanziert; keine öffentliche Finanzierung gibt es allerdings für die Aufnahme und Betreuung der Familienangehörigen. Die betroffenen Familien können sich durch die besonderen Lebensumstände einen Aufenthalt gemeinsam mit ihren Kindern finanziell nicht leisten. Um jedoch allen Familien den kraftgebenden Aufenthalt zu ermöglichen und um besondere Angebote und Aktivitäten finanzierbar zu machen, sammelt die Kinderhospiz-Stiftung Bergisches Land kontinuierlich Spenden.

Vorstandsmitglieder der Stiftung:

Dr. Sabine Federmann

- Vorstandsvorsitzende -


- Diakoniedirektorin Wuppertal -

 

Andreas Müller

- stellvertretender Vorstandsvorsitzender -

 

- Caritasverband Wuppertal-Solingen e.V.-

 

Florian Bethe

- Bethe-Stiftung -

Gründung und Historie der Kinderhospiz Stiftung Bergisches Land

Die Kinderhospiz Stiftung Bergisches Land wurde im Jahr 2011 ins Leben gerufen mit dem Ziel, Familien mit lebenszeitverkürzend erkrankten Kindern zu unterstützen, insbesondere durch den Bau und Betrieb eines stationären Kinder  und Jugendhospizes in der Bergischen Region. Von Anfang an beteiligt und als Träger fördernd waren die Bethe Stiftung, der Caritasverband Wuppertal/Solingen e.V. und die Diakonie Wuppertal, die bis heute auch als Vorstand der Stiftung fungieren. Alle drei haben sowohl ideell als auch finanziell maßgeblich zur Realisierung beigetragen. Neben vielen großzügigen Spenden trugen auch Großstifter, wie zum Beispiel die Jackstädt-Stiftung, die EDE-Stiftung, die RTL-Stiftung, die Sparkasse Wuppertal, der Lions Club und die Town & Country Stiftung zur Umsetzung bei. Viele Spender*innen aus dem Bergischen Städtedreieck (Wuppertal, Remscheid, Solingen) beteiligten sich an Spendenaktionen, Verdoppelungsaktionen und Einzelspenden, die für den Bau und die spätere Ausrüstung des Hospizes entscheidend waren. Ende 2011 erfolgte zudem eine Verdoppelungsaktion durch die Bethe Stiftung, die Einzelspenden bis zu 3000 Euro verdoppelte und so insgesamt 200.000 Euro zur Verfügung stellte. Diese Aktion war entscheidend für die Finanzierung des Hospizprojekts. Durch solche Aktionen gelang es, dass der Bau des Hospizes vollständig oder überwiegend durch Spenden finanziert werden konnte. Die Stiftung verpflichtet sich seit ihrer Gründung zur langfristigen Unterstützung des Bergischen Kinder- und Jugendhospiz Burgholz, auch hinsichtlich Trauerbegleitung und besonderen Angeboten für Familien über den Tod eines Kindes hinaus.
2015 kam es dann endlich zur Eröffnung des Bergischen Kinder  und Jugendhospizes Burgholz. Die erste Verleihung des DZI Spenden Siegels an die Kinderhospiz Stiftung Bergisches Land wurde im Jahr 2019 ausgestellt. Dieses Gütesiegel bestätigt die transparente und sorgfältige Verwendung der Spendengelder, eine angemessene Verwaltungskostenquote und klare Strukturen. Seitdem erhielt die Stiftung das DZI Spenden Siegel weiter, was für konsequente Qualitätsstandards spricht.
2023 gründete die Kinderhospiz-Stiftung Bergisches Land, zusammen mit dem ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Caritas Wuppertal/Solingen e.V. das Familientrauerzentrum. Ein Netzwerk für Trauernde, die über das FTZ an den richtigen Ansprechpartner vermittelt werden sollen. Hier wird die Möglichkeit geschaffen, eine zentrale und kostenfreie Anlaufstelle zur Verfügung zu stellen.

Post aus Burgholz - Jubiläumsausgabe 2025

PostBurgholzJubilaeumsausgabe2025.pdf