Gucken was geht..

So gerne hätten wir wieder einen tollen St. Martinsumzug mit unseren Freunden aus dem Kindergarten Zwergenburg gemacht, aber das war selbstverständlich dieses Jahr nicht möglich. Also haben wir beschlossen, es uns im Hospiz gemütlich zu machen. Was anfangs als „kleine Entschädigung für den großen Martinsumzug“ startete entpuppte sich als so ein schöner Abend.
Wir praktizieren es beim Martinsumzug genauso wie auch sonst. Wir gucken nicht was NICHT geht, sondern wir gucken was geht.
Also…wenn wir keinen großen Martinsumzug machen können, dann machen wir eben einen ganz kleinen Umzug mit viel Abstand. Wenn wir nicht gemeinsam Lieder vom St. Martin singen dürfen, dann lauschen wir eben gemeinsam auf Distanz der Melodie von Martinsliedern. Wenn wir nicht ganz nah aneinander ran rücken können, dann sind wir eben gemeinsam mit Abstand zusammen. So viel Abstand, dass die Sicherheit gewahrt ist, aber auch so viel Abstand, dass wir trotzdem spüren wir sind nicht alleine.
Auch wenn alles anders war als sonst, so war doch für alle im Haus auf wundersame Art und Weise ganz besonders spürbar, worum es beim Martinsfest geht; nämlich um Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe!

 

Text/ Fotos: NaSc

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