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Schaufel statt Schreibtisch für das Kinderhospiz
17 Mitarbeiter von Johnson Controls, einem weltweit führenden Unternehmen in der automobilen Innenausstattung, engagierten sich ehrenamtlich beim Bergischen Kinderhospiz Burgholz in Wuppertal. Da sich das Hospiz noch im Aufbau befindet, gab es für die freiwilligen Helfer allerhand zu tun. Zwei groß dimensionierte Rigolen (unterirdische Speicher, die eingeleitetes Regenwasser aufnehmen und versickern lassen) mussten angefertigt werden, wozu sich die Helfer an einem Freitagnachmittag und Samstag gern bereit erklärten. Mit Hilfe von Schaufel, Hacke und Bagger sowie unter fachlicher Anleitung einer örtlichen Gartenbaufirma wurden verschiedene Bauelemente für die Versickerungsanlage in die Gruben transportiert, dort angeschlossen und in Vlies verpackt. Daraufhin konnte mit der Schließung und Verdichtung der Rigolen begonnen werden. „Wir sind sehr dankbar, nicht nur für die großzügige Spende von 1.000 US-Dollar, sondern auch für die tatkräftige Hilfe des Johnson Controls Teams, das rund 170 Stunden mit anpackte“, sagt Kerstin Wülfing, Geschäftsführerin der Stiftung.
Auch Stefan Gräser, Sales Manager bei Johnson Controls Automotive Interiors, der den Einsatz des Teams koordinierte, äußert sich positiv zu dem Projekt: „Das Kinderhospiz Burgholz ist das einzige seiner Art in Wuppertal. Wir hoffen, es wird den Kindern und ihren Familien die nötige Kraft geben und dazu beitragen, dass sie noch viele glückliche Momente erleben. Solche Einrichtungen unterstützen wir selbstverständlich gern und mit vollem Einsatz.“
Schon letztes Jahr waren die Mitarbeiter von Johnson Controls an gleicher Stelle ehrenamtlich tätig. Damals musste auf die Kellerwände des Kinderheims eine wasserundurchlässige Dickschicht aufgetragen und eine Dämmschicht sowie eine Drainage angebracht werden.
Text/Foto: Astrid Schafmeister