SpendenIdeen

Jugend für Jugend

Wie jedes Jahr hat die Leiterrunde der Gemeinde Hl. Ewalde im Anschluss an die Christmette an Heiligabend Glühwein ausgeschenkt und eine Party in Ihren Räumlichkeiten organisiert. Der Erlös der Spenden sollte der Kinderhospiz-Stiftung Bergisches Land zu gute kommen.

Am 08.02. ging es dann für eine Delegation der Kolping-Jugend und der Leiterrunde der Gemeinde Hl. Ewalde in das ruhige Burgholz - direkt neben der Zwergenburg und in der Nähe der Sambatrasse – um sich ein Bild von den örtlichen Gegebenheiten und dem Baufortschritt zu machen.

Auf dem ehemaligen Gelände eines Kinderheimes entsteht nun das Kinderhospiz. Die dort stehenden fünf Häuser werden durch einen gemeinsamen Eingang mit einer großen Glasfront und ebenerdigen Etage verbunden. Dort werden später die Zimmer der schwerstkranken Kinder sowie Raum für Aufenthalts- und Unterhaltungsangebote entstehen.
Schnell wurde klar, wie kostenintensiv der Umbau, die Anschaffung geeigneter und vor allem lebenswichtiger Ausstattung für lebensbegrenzt erkrankte Kinder und deren Familien sind und wie viel für die Unterhaltung der Gebäude notwendig ist. Mit der Spende, in Höhe von 500€, konnten wir einen weiteren Beitrag für dieses Projekt leisten, jedoch wird es weiterer Spenden benötigen um die Ziele umzusetzen und das Kinderhospiz auch in Zukunft unterhalten zu können.

Kinderhospizarbeit muss man sich allerdings etwas anders als Hospizarbeit mit und für Erwachsene vorstellen. Meist ist es für die Familien ein besonderer Schlag, wenn Ihr Kind die Diagnose „lebensbegrenzt erkrankt“ erhält, dies bedeutet dass die Kinder meist das Erwachsenenalter nicht mehr erreichen werden. Die Folgen sind nicht allzu selten: dass ein Elternteil Ihren Job aufgibt, sie mit der Belastung überfordert sind oder zu wenig Unterstützung erhalten. Hinzukommt die Belastung für eventuelle weitere Kinder, für die nicht mehr so viel Zeit bleibt. Gerade da knüpft aber das zukünftige Kinderhospiz an. Es bietet Familien und den Erkrankten Unterstützung und Entlastung in Pflege während des Aufenthaltes.

Wie es Ende 2014 wirklich fertig aussieht, konnten wir nur anhand der aufgestellten Grafik erahnen, aber wie es wirklich aussehen wird, davon werden wir uns garantiert nochmal ein Bild machen.

text und foto: wiebke rigoni/ör-wj

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