Höhlen, Matsch und Dunkelheit

Am Wochenende machten wir uns mit fünf Kindern der Fuchsbande auf den Weg nach Ennepetal zur „Kluterthöhle“. Dort angekommen zogen wir uns Gummistiefel, alte Klamotten, Helme und Stirnlampen an und waren bereit für die Erlebnistour. Dann ging es auch schon los. Mit den Beinen voran durch den ersten Spalt, ging es auf dem Bauch und auf allen vieren durch schmale Spalte und knöcheltiefe Pfützen weiter. 380 Gänge, unterirdische Seen, bizarre und geheimnisvolle Gänge und Hallen und versteinerte Lebewesen eines ehemaligen Riffes wie z. B. Schwämme, Muscheln und besonders schöne Korallen erwarteten uns. Die anfängliche Skepsis und Angst war schnell verschwunden und über blieb Motivation und Spaß. Wir zwängten uns durch enge Höhlengänge, rutschten ein Stück und kletterten. Ein ganz besonders faszinierender Moment war, als wir alle zusammen im Kreis saßen und alle ihre Stirnlampen ausmachten - es war vollkommen dunkel! Die Person die neben einem saß erkannte man nicht mehr, noch nicht mal mehr die eigene Hand. In der Dunkelheit erzählte dann unser Guide noch etwas über die Höhle und die spannende Geschichte über ihren Entdecker. Nach 1 ½ Stunden sahen wir dann wieder Tageslicht. Lehmverschmiert, nass und erschöpft machten wir dann noch ein Gruppenfoto und uns dann auf den Weg zum Auto, um unsere Kleidung zu wechseln. Denn zum Abschluss von diesem tollen Tag gab es für alle noch Pizza, Pommes oder Schnitzel und dann sogar noch ein Eis. Glücklich kehrten wir dann am Nachmittag wieder zurück. Es war ein ganz besonderer Tag und wir können stolz auf uns sein, dass wir alle so viel Mut bewiesen haben!

 

Text/ Foto: AB

Zurück