Blick

Der liebevolle, achtsame Blick!

Der italienische Psychiater Roberto Assagioli prägte den Begriff des liebevollen, achtsamen Blickes. Er versteht darunter den Blick, der uns trifft ohne Wertung, ohne einen Anspruch oder eine Vorstellung von uns. Ein Blick, der uns liebevoll und aufmerksam betrachtet und als Ganzes wahrnimmt. Uns alle hat schon mal solch ein Blick getroffen, oft von einem uns völlig unbekannten Menschen. Wir spüren sofort ein Gefühl von Wärme und angenommen sein. Dieser Blick sieht uns wie wir wirklich sind mit unserem Potenzial aber auch mit unseren Schwierigkeiten. Er (be)achtet uns als der Mensch, der wir sind und nicht als den, den wir oft nach außen vorgeben zu sein. So, wie wir unsere Kinder mit dem liebevollen Blick ansehen und uns an ihnen erfreuen, wäre es sicher schön, wenn wir auch unsere Mitmenschen mit diesen Blick(an)sehen könnten.

Text: Susan Wittig
Foto: AM

 

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