Die Diakonie Wuppertal ist im Stadtgebiet Wuppertals im Auftrag der evangelischen Kirche als ihr Wohlfahrtsverband tätig. Sie entstand 2005 durch die Fusion der beiden evangelischen Kirchenkreise Barmen und Elberfeld und ihrer Diakonischen Werke.

Mehr als vierhundert Mitarbeitende in den Bereichen Beratung, Betreuung, Gefährdetenhilfe, Altenhilfe und Betriebswirtschaft sind für die Wuppertaler Bürgerinnen und Bürger da.

Als Diakonisches Werk des Kirchenkreises Wuppertal sind wir fest verbunden mit den anderen diakonischen Trägern durch die Arbeitsgemeinschaft „Diakonie in Wuppertal“, und mit unserem Spitzenverband, dem Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche im Rheinland. 
Gemeinsam mit Caritas, Jüdischer Kultusgemeinde, DRK, AWO und DPWV arbeiten wir in der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege mit der Politik und Verwaltung der Stadt Wuppertal zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger zusammen.

Gab es bis 1800 nur vereinzelte diakonische Initiativen, so wurde das Wuppertal im 19. Jahrhundert Zentrum zahlreicher diakonischer Aufbrüche. Im Zuge der Industrialisierung war es verbreitet zu erheblichen sozialen Nöten gekommen. Evangelische Christinnen und Christen engagierten sich daraufhin aus ihrem Glauben heraus für Straffällige und -entlassene, sozial Schwache, Kranke, Behinderte und bedürftige junge wie alte Menschen. Unter starker Beteiligung evangelischer Christinnen und Christen entstand das „Elberfelder System“, eine kommunale, quartierbezogene Sozialarbeit. Diese war einmalig in Deutschland. 
1922/23 wurden die vielfältigen Aktivitäten der Inneren Mission in Jugend- und Wohlfahrtsämtern gebündelt und nach dem 2. Weltkrieg gemeinsam mit dem evangelischen Hilfswerk als Diakonische Werke Barmen und Elberfeld ausgebaut. Nicht zuletzt die Innovationskraft der Pionierinnen und Pioniere der Inneren Mission verpflichtet uns, bis in die heutige Zeit und für die Zukunft neue Wege der Umsetzung des diakonischen Auftrages zu suchen und zu gehen.